Archiv: Glossar

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  • Polypropylen (PP)

    wurde zum ersten Mal 1954 von Karl Rehn in den Farbwerken Hoechst und zeitgleich von Giulio Natta am Politecnico di Milano synthetisiert. Natta, der Polypropylen zuerst zum Patent anmeldete, begann 1957 die großtechnische Synthese in der italienischen Firma Montecatini. Heute ist Polypropylen nach PE der (nach Umsatz) weltweit zweitwichtigste Kunststoff.

  • Polyisocyanate

    Härter für Zwei-Komponentenlacke.

  • Polyester

    Lack- und Kunststoff-Rohstoffe, die durch Veresterung von Polycarbonsäuren mit Polyalkoholen entstehen.

  • Polyacrylate

    (Polyacrylsäureester) sind Polymere, die aus Estern der Acrylsäure hergestellt werden. Es handelt sich um Kunststoffe, die unter anderem in Lacken und als Dispergiermittel für Klebstoffe verwendet werden.

  • Physikalische Trocknung

    Nach Verdunsten der Lösungsmittel fließen die gelösten Bindemittelteilchen zusammen und bilden den Beschichtungsfilm. Diese Filmbildung bewirkt keine stoffliche Veränderung, so dass derartig getrocknete Beschichtungen grundsätzlich (durch ein geeignetes Lösungsmit­tel) wieder anlösbar sind, im Gegensatz zu den Reaktionsharzen, bei denen eine chemische Reak­tion erfolgt, welche die Moleküle chemisch fest miteinander verbindet, so dass diese Be­schichtungen nicht wieder anlösbar sind. Bei der physikalischen Trocknung von Wasser­lacken, die als Bindemittel Polymerdispersionen enthalten, fließen die hochmolekularen Poly­merteilchen nach dem Verdunsten des Wassers zusammen und bilden die Beschichtung.

  • pH-Wert

    ist ein Maß dafür, wie sauer oder basisch eine Lösung ist. Der pH-Wert gibt an, wie viele Wasserstoffionen (H+) in der Lösung vorhanden sind.