Archiv: Glossar

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  • Zweikomponenten-Lacke

    Beschichtungsstoffe, bei denen die chemische Reaktion, die zur Härtung führt, so schnell verläuft, dass der Härter separat geliefert und erst unmittelbar vor der Verarbeitung mit dem so genannten Stammlack vermischt wird. Härter für Zweikomponenten-Lacke sind meist Polyisocyanate die mit dem Stammlack zu sehr beständigen Polyurethanlacken vernetzen.

  • Zinkcarbonat

    in der Chemie ein Zinksalz der Kohlensäure.

  • Zinkoxid (ZnO)

    chemische Verbindung aus Zink und Sauerstoff, die einerseits farblose, hexagonale Kristalle bildet oder andererseits, aufgrund der Lichtbrechung bei sehr kleinen Kristallen, als lockeres, weißes Pulver vorliegt. Medizinische Präparate zur Haut- und Wundbehandlung enthalten oft Zinkoxid wegen dessen antiseptischer Wirkung.

  • Zinkchromat

    chemische Verbindung (genauer ein Chromat), die vor allem als gelbes Farbpigment und Korrosionsschutzmittel eingesetzt wird.

  • Xylole (Dimethylbenzole)

    neben Toluol die wichtigsten aromatischen Kohlenwasserstoff-Lösemittel z.B. für Beschichtungsstoffe.

  • WHG-Zertifizierung

    Gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) dürfen Tätigkeiten an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nur von dafür qualifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden. Eine Voraussetzung ist, dass eine betrieblich verantwortliche Person über die vorgeschriebene Qualifikation verfügt, die die Einhaltung der Anforderungen des WHG gewährleistet. Für die Zertifizierung als WHG-Fachbetrieb müssen betrieblich verantwortliche Personen die erfolgreiche Teilnahme an einem WHG-Grundkurs (zum Beispiel beim TÜV) und einem WHG-Fachkurs nachweisen.